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                          Tauchen in der Bali See

Da ich seit 1990 fast jedes Jahr nach Thailand gereist bin, um in der Nähe von Phuket
auf Tagestouren zu tauchen bzw. auf Similan oder Hin Daeng / Hin Muang an liveaboard
Trips teilzunehmen, bin ich im Februar 2002 nach einer Woche in Phuket nach Bali, Indon-
esien weitergereist, um etwas Neues kennenzulernen und zwar nicht nur Unterwasser.
Grosser Drueckerfisch, Liberty Wreck, Bali See, Indonesien, 16.02.2002 Wie die meisten Touristen hatte ich
mein Hotel im Süden der Insel ,
in Nusa Dua. Da in Bali im Februar
Regenzeit ist, war mit aufgewühlten
Wasser zu rechnen und z.B. am
Nusa Penida Manta Point - zwischen
Bali und Lombok gelegen - mit starken
Strömungungen, die das Tauchen zu
gefährlich machen. Da vor Ort zu erfahren
war, daß das Tauchen im Menjangan
Nationalpark im Gegensatz zu früher
nicht mehr das ist, was die Werbung -
auch heute noch in den Prospekten vieler
Tauchbasen vor Ort  - darstellt (vielleicht gilt
dies ja auch nur für die Regenzeit) blieb mir

"nur" noch der Nordosten der Insel . Hier allerdings - im Bereich Tulamben und Amed sollen
sich die besten Tauchplätze Balis befinden.
Was die Regenzeit anbelangt, so sei kurz mitgeteilt, während der 12 Tage, die ich auf
Bali war fanden Regen und Gewitter meist nachts statt, über Tag regnete es hin und
wieder mal, allenfalls ein Tag ist wirklich als Regentag "abzuschreiben".
Imperator Kaiserfisch, Tulamben Wall, Bali See, Indonesien, 16.02.2002Nach dem ich mich telefonisch
angemeldet hatte, wurde ich
um 7.00 Uhr im Hotel abgeholt.
Die sehr interessante Fahrt vom
Süden Balis in den Nordosten
dauerte 3 Stunden und war sehr
anstrengend, insbesondere auch
wegen der Fahrweise der Einhei-
mischen.
Gleich nach der Ankunft in der
Basis erfolgten Vorstellung und
Einweisung, etwa eine halbe
Stunde später mein erster Tauchgang
bei Tulamben in der Bali See, "Tulamben
Wall".

Während ich es von der Andamensee her gewohnt bin vom Schiff aus zu tauchen,
ist hier Küstentauchen vom Strand aus angesagt. In der Basis werden Wetsuit,
Bleigurt und Füßlinge angezogen, Flossen, Maske und UW Kamera in die Hände
genommen und los geht's über groben dunklen Schotter etwa 200 m bis zur Ein-
stiegsstelle.
Flaschen mit montierter Tarierweste und Lungenautomaten etc. wurden "Balitypisch"
von einheimischen Helferinnen auf dem Kopf getragen und lagen schon bereit.

 

     Weitere Bilder, bitte Knopf drücken: Link zu tulamben.html

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Last updated: 16. März 2002