Dieter Klinkhammer
UW Photo und Tauchseite :
Tauchen in der Bali See
Da ich seit 1990 fast jedes
Jahr nach Thailand gereist bin, um in der Nähe von Phuket
auf Tagestouren zu tauchen
bzw. auf Similan oder Hin Daeng / Hin Muang an liveaboard
Trips teilzunehmen, bin
ich im Februar 2002 nach einer Woche in Phuket nach Bali, Indon-
esien weitergereist, um
etwas Neues kennenzulernen und zwar nicht nur Unterwasser.
Wie die meisten Touristen hatte
ich
mein Hotel im Süden
der Insel ,
in Nusa Dua. Da in Bali
im Februar
Regenzeit ist, war mit aufgewühlten
Wasser zu rechnen und z.B.
am
Nusa Penida Manta Point
- zwischen
Bali und Lombok gelegen
- mit starken
Strömungungen, die
das Tauchen zu
gefährlich machen.
Da vor Ort zu erfahren
war, daß das Tauchen
im Menjangan
Nationalpark im Gegensatz
zu früher
nicht mehr das ist, was
die Werbung -
auch heute noch in den Prospekten
vieler
Tauchbasen vor Ort - darstellt (vielleicht gilt
dies ja auch
nur für die Regenzeit) blieb mir
"nur" noch der Nordosten
der Insel . Hier allerdings - im Bereich Tulamben und Amed sollen
sich die besten Tauchplätze
Balis befinden.
Was die Regenzeit anbelangt,
so sei kurz mitgeteilt, während der 12 Tage, die ich auf
Bali war fanden Regen und
Gewitter meist nachts statt, über Tag regnete es hin und
wieder mal, allenfalls ein
Tag ist wirklich als Regentag "abzuschreiben".
Nach
dem ich mich telefonisch
angemeldet hatte, wurde
ich
um 7.00 Uhr im Hotel abgeholt.
Die sehr interessante Fahrt
vom
Süden Balis in den
Nordosten
dauerte 3 Stunden und war
sehr
anstrengend, insbesondere
auch
wegen der Fahrweise der
Einhei-
mischen.
Gleich nach der Ankunft
in der
Basis erfolgten Vorstellung
und
Einweisung, etwa eine halbe
Stunde später mein
erster Tauchgang
bei Tulamben in der Bali
See, "Tulamben
Wall".
Während ich es von
der Andamensee her gewohnt bin vom Schiff aus zu tauchen,
ist hier Küstentauchen
vom Strand aus angesagt. In der Basis werden Wetsuit,
Bleigurt und Füßlinge
angezogen, Flossen, Maske und UW Kamera in die Hände
genommen und los geht's
über groben dunklen Schotter etwa 200 m bis zur Ein-
stiegsstelle.
Flaschen mit montierter
Tarierweste und Lungenautomaten etc. wurden "Balitypisch"
von einheimischen Helferinnen
auf dem Kopf getragen und lagen schon bereit.
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Last updated: 16. März 2002
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