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Similan Touren 2000
16.02.2000
08.00 Uhr Richelieu Rock
11.00 Uhr Richelieu Rock
14.30 Uhr Koh Tachei
17.15 Uhr Koh Bon
Wieder
meinem persönlichen Limit
folgend die ersten drei Tauchgänge
mitgemacht. Kein Walhai, kein Manta,
naja, gibt es eben nicht immer. Dies
ist hier die freie Natur und von daher
sind solche Begegnungen eben - im
Gegensatz zu Zoobesuchen - von
Zufällen abhängig.
Aber auch so ist immer 'was los, beim
ersten Tauchgang eine freischwimmende
Sepia und danach ein Disput mit dem
Kapitän. Mag ja sein, daß
beim Auftauchen
die Boje zu setzen ist (schützt
den Kopf !),
aber das gilt nicht an der Mooring.
Durch
beiderseitige Sturheit verblieben mein
Divebuddy und ich dann ca. 25 Minuten länger im
Wasser als notwendig. Bei vielen Nationen
auf einem Schiff , Thais, Chinesen, Japaner,
Schweizer, Engländer, Österreicher
und Deutsche (so die Zusammensetzung dieser Tour)
gibt es halt auch 'mal Probleme.
Bei Koh Tachei gab es wieder starke
Strömung, aber auch den bereits vermißten Fleder-
mausfischschwarm. Eine schwarz-weiß
gebänderten Gelblippenseeschlange, die an mir
vorbeischwamm und sich auf dem linken
Unterschenkel von Thomas niederließ, sorgte
hier für Stimmung. Der bemerkte
dies gar nicht bewußt, stieß mit der rechten Flosse auf
den linken Unterschenkel und die Seekobra
tauchte unter die Korallen ab. Dies zeigt 'mal
wieder, wie wenig aggressiv die giftigsten
Schlangen der Welt sind.
Vor
lauter Aufregung habe ich mir aber
den linken Fuß an einem Korallenblock
angestoßen. Unter Wasser blutet
die
Schramme nicht, zurück an Bord
läuft
das Blut hinunter. Nicht schlimm, aber
gut, daß ich ohnehin nur drei
Tauchgänge
mache. Denn bei aller Schönheit
ist dies
hier Haigebiet. Dies sind keine Monster,
aber bluten sollte man dennoch nicht.
Einer ließ sich heute morgen
am Richelieu
Rock sogar vom Boot aus beobachten,
er
war wohl auf die Küchenabfälle
scharf.
17.02.2000
07.00 Uhr Fantasea Reef (Similan Nr.8)
09.00 Uhr Boulder City
----->ca 17.00 Uhr Chalong Bay, Phuket
Nachdem es in der Nacht Gewitter gab
war die Szene unter Wasser etwas düster, gerade
so, als wären noch nicht alle
aufgewacht. Immerhin hatte ich das Glück auf vier Blaupunkt-
rochen zu treffen. Die Sicht lag ,
auch durch die frühe Tageszeit bedingt, bei 10 bis 15 m.
Beim zweiten Tauchgang gab es noch
einen Leopardenhai, die Sicht betrug hier um die
20 m, teilweise mehr.
Da die See unruhig geworden war, die
Wellen trugen weiße Gischtkronen erreichten wir die
Chalong Bay erst gegen 20.00 Uhr.
Die zweite Tour brachte leider auch
nicht den ersehnten Walhai, aber einen Manta und - wie
bereits geschildert - einen Geisterfetzenfisch.
Bei jedem Tauchgang läßt sich neues entdecken.
Hinsichtlich des Wetters verweise ich
auf die weiter hinten abgedruckte Tabelle auf
die leider
derzeit kein Verlaß ist. Obwohl
der Februar die beste Sonnengarantie gibt, gab es Regen und
Gewitter (s.o.), auf der Rückfahrt
von der zweiten Tour sogar Sturm und Sintflutartige Regen-
fälle beim Einlaufen in den Ao
Chalong. Es war sozusagen Novemberwetter im Februar, aber
auch in anderen Teilen der Welt ist
das Wetter "durcheinander".
Weitere Bilder, bitte Knopf drücken:
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Last updated: 02. September 2000