Thomas Cook Reisen

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Das Wetter hat sich stabilisiert, daß Barometer meines Tauchpartners Lutz zeigt steigende
Werte. Nach einigen Blitzen und Tropfen letzte Nacht, wechseln nun Wolken und Sonne
miteinander ab. Ganz so verläßlich wie jahrelang gewohnt scheint das  Wetter diesmal nicht
zu sein.
Walhai oder Manta habe ich heute nicht gesehen, aber dennoch einen schönen Tauchtag
Nicht nur bunte Fische,Makrelen,Similantour,Thailand,Februar 2000verbracht. Bezüglich Koh Bon sind mir
keine Besonderheiten in Erinnerung. Der
Tauchgang bei Koh Tachei war sehr
anstrengend, da sehr starke Strömung
herrschte. Nicht nur beim "Abseilen" an
der Mooringleine, sondern auch danach.
Eigentlich richtiges "Mantawetter" , wenn
es so pfeift, aber keiner läßt sich sehen.
Vermißt habe ich diesmal auch den großen
Fledermausfischschwarm oder wenigsten
einen auf der Putzerstation, wie im letzten
Jahr, aber das kann ja noch kommen.
Die Putzerstation entdeckten wir dafür
ungewollt sehr schnell am Richelieu Rock.
Wir  tauchten direkt über der Putzerstation ab und befanden uns nun direkt neben einem
ca. 1,5 bis 2  Meter langen Barrakuda, der sich gerade die Zähne reinigen ließ.
Beim Abtauchen hatten wir ihn nicht gesehen und betrachteten nun die beeindruckende
Darbietung. Auf diese Nähe wäre ich - hätte ich ihn vorher gesehen - nie gegangen. Die
Zähne sind sehr beeindruckend, die Augen muten seltsam an. Er sah nach oben und im
nächsten Sekundenbruchteil direkt auf mich, der Wechsel erfolgte aus meiner Sicht  wie
bei einem Lichtschalter ruckartig , ohne Zwischenstation. Tatsächlich wird dieser Eindruck
wohl durch die hohe Geschwindigkeit des Blickrichtungswechsels entstehen. Solche
Raubtiere belästige ich übrigens nicht durch Anblitzen. Als mir gegen Ende des Tauchganges
der selbe Barrakuda noch einmal begegnete, habe ich ihn von hinten aus ca. zwei Meter
Doppelzahn Soldatenfische,Richelieu Rock,Similantour 2000,Andamanensee,Thailandohne Blitz geknipst. Kein gutes Bild aber
immerhin eine Erinnerung und eine
Bestätigung, daß die plötzliche nahe
Begegnung kein Albtraum, sondern
Realität war.
Am Richelieu Rock sind Barrakudas
regelmäßig zu sehen, aber man hält
Abstand vomeinander. Heute besetzten
die großen Barrakudas die Mooring-
leine. Da absolut keine Strömung
herrschte zogen wir es vor auf eine
Vertiefung der Bekanntschaft zu
verzichten und tauchten im Freiwasser
auf.
Vorher hatten wir übrigens noch einen
großen Oktopus und eine Sepia entdeckt, andere sahen einen Fetzengeisterfisch (den ich
bei meiner zweiten Tour dieses Urlaubs dann doch noch knipste).
Die Sicht betrug heute am Richelieu Rock erfreulicherweise 20 bis 30 Meter , bei den beiden
Tauchgängen davor (Koh Bon und Koh Tachei, s.o.) waren die Sichtverhältnisse nicht ganz
so gut.
Beim vierten Tauchgang dieses Tages, der wieder ohne mich stattfand, gab es den von mir
bei Koh Tachei vermißten Fledermausfischschwarm. Die zutraulichen Tiere ließen sich von
Bord aus füttern und während dann die ersten "Divers Below" Bojen auftauchten, konnte ich
'mal wieder einen Marlin springen sehen. Fischreiher und Weißkopfseeadler sind auch hier stets
anzutreffen.
 

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Last updated: 02. September 2000