|
|
UW Photos
| Von einem Bericht über die Similan liveaboards in Tagebuchform möchte ich diesmal absehen und auf den weiter hinten veröffentlichten über die liveaboards 2000 verweisen, an dem sich der Verlauf socher Touren nachvollziehen läßt. Geändert haben sich die Uhrzeiten etwas, so findet der erste Tauchgang um 7.30 Uhr statt, die Tauchstellen bei den Similans wechseln wie gewohnt. |
![]() |
(Foto: Schildkröte, Snapper Alley, Koh Similans, Andaman Sea, Thailand, 08.02.2004) Positiv überrascht war ich von Koh Tarinla. Diesen Tauchspot habe ich die letzten Male, da dort der vierte Tauchgang des Tages stattfindet und er als nicht so interessant gilt, gemieden. |
| Da ich entgegen meiner üblichen Gewohnheit am 04.02.2004 auch den vierten Tauchgang mitmachte, konnte ich
feststellen, daß sich die einst durch Dynamitfischerei stark beeinträchtigte Tauchstelle zu einer Art Geheimtipp entwickelt hat. Von zahlreichen Barrakudas und Zackenbarschen über einen großen im Sand eingegrabenen Schwarzpunktrochen bis zu Fledermausfischschwärmen war alles vertreten. Trotz der späten Tageszeit - gegen 18.00 Uhr - war die Sicht mit bis zu 20 Meter noch ganz gut. |
![]() |
Auf der zweiten Tour habe ich hier auf kurze Entfernung einen allerdings sehr schnellen und scheuen Schwarzspitzenhai gesehen. Gar nicht scheu und auch nicht weit weg waren diesmal die Leopardenhaie bei Koh Tachei. Meistens schlafen sie tagsüber auf Sandflächen, |
| diesmal war so richtig Betrieb und bis zu fünf Leopardenhaie schwammen herum. Anscheinend war gerade Paarungszeit.
Leider hat es auch in diesem Tauchurlaub keine Begegnung mit einem Walhai gegeben, dafür auf beiden liveaboards zwei Mantas bei Koh Bon. Koh Bon ist laut tauchen
Heft 6, 2004, S.87 einer der Top 10 Manta Spots weltweit. Nach meiner Meinung wechseln die Mantas zwischen Koh Bon und Koh Tachei, es gibt ab und an aber auch Mantas bei Phuket,
z.B. Koh Racha Noi, Northern Tip. Insgesamt war es wieder ein schöner und erfolgreicher Tauchurlaub. Wer als alter Phukettaucher so wie ich ab und an bzgl. der in den letzten Jahren erfolgten Änderungen nachdenklich werden mag, der Steg am Ao Chalong ist durch einen sterilen Betonpier ersetzt, an einstmals ruhigen Strandabschnitten Phuket's wird es voller, immer mehr Hotels werden gebaut und mehr Tauchbasen entstehen, mehr Schiffe fahren zu den Similans und bis zum Richelieu Rock, sollte vielleicht auch die positiven Seiten nicht übersehen. Mehr Tauchschiffe und mehr Taucher bedeuten für den Nationalpark mehr Gebühren und bringen damit Mittel zum Schutz der Natur. Während 1991 als ich in Phuket Tauchen lernte und 1994 als ich das erstemal auf liveaboard tour ging für den Fall der Fälle die nächste Druckkammer in Bangkok (ca. 700km Luftlinie) in unerreichbarer Entfernung lag, hat Phuket heute eine Druckkammer, u.a. finanziert von den Tauchbasen und eine Sea Rescue. Vieles hat halt zwei Seiten. Nicht gut finde ich allerdings den von Khao Lak aus veranstalteten "Schnellbootstreß" zu den Similans und nach Koh Bon, Koh Tachei für Tagesgäste. Da ich in Khao Lak "nur" Landgänger war, dazu weiter hinten auf meiner Seite Thailand Tipps. |